Der neue und alte Weltmeister im Freestyle Motocross ist Remi Bizouard. Dabei machte es der Franzose bei der Veranstaltung in Namibia noch einmal spannend. Bei der Night of the Jumps verpasste er das Finale, rettete aber seinen Vorsprung ins Ziel und konnte am Ende doch jubeln. Aber nur, weil seine beiden Rivalen Libor Podmol und Jose Miralles nur auf den Plätzen vier und fünf landete. Damit hat Bizouard schon 23 Punkte Vorsprung und ist somit uneinholbar. Der 23-jährige verteidigte somit seinen WM-Titel. Der aus Bergerac stammende Motocross-Akrobat hatte sich in Namibia schon in der Qualifikation verzockt, einen Sicherheitsrun hingelegt und den Endlauf verpasst.

Damit war der Weg frei für die Sensation. Lokalmatador Alistar Sayer aus Botswana sprang eine noch nie gezeigte Kombination (Whip 9-O-Clock Indy) und zog direkt ins Finale ein. Dabei musste er sich dann aber doch hinter den bekannten Größen einreihen. Brody Wilson gewann die Qualifikation vor dem Australier Steve Mini.

Brody Wilson - NIGHT of the JUMPs Namibia 2009

Brody Wilson - NIGHT of the JUMPs Namibia 2009

Im letzten Durchgang griff Podmol nach dem Titel, stürzte und musste somit die WM-Träume endgültig begraben. Besser machte es Steve Mini, der erstmals einen Tsunami Backflip im Double-Up präsentierte. Dieser gelang ihm sauben und somit war Mini am Ende der Größte. Seine Rivalen, allen voran Wilson, der dir Quali gewonnen hatte patzten und büßten so wertvollen Boden ein.

Am Ende jubelten somit Steve Mini, Remi Bizouard und vor allem Namibia. Solche Sprünge und Tricks hatte Windhoek bisher noch nicht gesehen. Den Schlusspunkt der FMX WM 2009 setzt das Finale in Brasilien. Am 5. Dezember 2009 treffen sich die Cracks in Fortalesa, um ein letzten Mal die Zuschauer zu begeistert und danach zu einer großen Party auszuholen.

Fotos: Oliver Franke / IFMXF.com und Marko Manthey / IFMXF.com

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