Kesha: Portrait und Bildergalerie
Kein Zweifel: Der Lebenslauf von Pop-Shootingstar Kesha liest sich alles andere als konventionell. Bereits der allererste Eintrag – ihr Geburtsort – lässt stutzen: denn dem Vernehmen nach, kam sie auf einer Party im San Fernando Valley in Los Angeles zur Welt. Aber auch der weitere Werdegang und ihr Umfeld passt gut in die Vita eines Rockstars: ihre Mutter ist eine ehemalige Punkrocksängerin, deren Name sich in den Songwriting-Credits eines Dolly-Parton-Hits findet, in ihrer Kindheit lebte Kesha von Sozialhilfe und Essensmarken, ihre Jugend vergeudete sie nicht etwa an der Schule, sondern mit Country-Songwriting-Veteranen in den Studios von Nashville und vor zwei Jahren verschaffte sie sich unbefugt Zutritt zum Anwesen von Musiklegende Prince, um ihm persönlich ein Demo in die Hand zu drücken.
Wenig später traf sie Musikproduzent Dr. Luke. „Ich war auf der Suche nach einer Sängerin mit einer unglaublichen, unverkennbaren Stimme und einem ganz eigenen Stil“, sagt Luke. „Kesha klang nicht wie alle anderen.“ Dr. Luke arbeitete gleichzeitig auch mit dem angesagten Hip-Hop-Künstler Flo Rida an einem Song seines zweiten Albums. Eines Abends saß Kesha mit beiden zusammen und der Rapper erzählte ihr, dass er für einen Song noch eine weibliche Stimme brauchte, und fragte sie, ob sie den Song aufnehmen wollte. Natürlich wollte sie. Im Februar 2009 rauschte dieser Song, „Right Round“, an die Spitze der Charts, wurde in der ersten Woche bereits mehr als 636.000 Mal heruntergeladen und brach so den Rekord der meistverkauften Digital-Single aller Zeiten.
Nachdem sie im Frühjahr 2009 als Gastsängerin des Flo Rida Hits “Right Round” erstmals einen Eindruck davon bekam, wie es sich anfühlt, an der Spitze der internationalen Charts zu stehen (u.a. Platz eins in den USA und UK), landete sie mit “TiK ToK” ihren ersten eigenen Hit. Die Vorab-Auskopplung aus ihrem Debütalbum, das u.a. von Dr. Luke und Max Martin (Pink, Kelly Clarkson, Britney Spears) sowie Benny Blanco (Katy Perry, 3OH!3, Spank Rock) produziert wurde, erreichte u.a. Plazu eins in USA, Kanada, Australien und Neuseeland, sowie die Top 5 in Großbritannien. “Animal” erscheint am 5. Februar.
Soviel zum musikalischen Background – von Keshas optischen Vorzügen können Sie sich in unserer Bildergalerie überzeugen!
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[Fotos: Sony Music // Jason Nocito & Shelby Duncan]
